Schulsanitätsdienst

Unter dem Motto „Schüler helfen Schülern“ arbeitet der Schulsanitätsdienst (SSD) motiviert und eigenverantwortlich in den verschiedensten Bereichen der Schule.

Ab dem 8. Jahrgang können ausgewählte Schülerinnen und Schüler dem SSD beitreten. Diese Schüler bringen ein großes Maß an Motivation, Eigenverantwortung und Menschenkenntnis mit. Kurz nach den Sommerferien findet eine zweitägige Ausbildung für die neuen Sanis und Auffrischung für die „alten Hasen“ vormittags beim Deutschen Roten Kreuz. Danach erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Bescheinigung über die Befähigung zur Leistung von Erste – Hilfe – Maßnahmen, die auch später für den Führerschein genutzt werden kann.

Kommt es während des Schulbetriebes zu einem medizinischen Notfall, können die Sanitäter über das Sani-Handy gerufen werden und ihre Behandlung direkt vor Ort oder in einem gut ausgestatteten Sanitätsraum beginnen. Durch ein Gespräch auf Augenhöhe mit den betroffenen Schülern kann so effektiv und schnell geholfen werden. Um zu verhindern, dass man an arbeitsintensiven Schultagen einen Dienst übernehmen muss, gestalten die Sanitäter ihren Dienstplan selbst. Durch diesen Plan befinden sich immer drei Sanitäter in Rufbereitschaft.

Des Weiteren sind die Sanitäter auch bei Schulveranstaltungen wie verschiedenen Sportfesten, dem Adventsbasar oder dem Tag der offenen Tür anwesend und kümmern sich um kleinere oder größere Verletzungen.

Aber nicht nur den Patienten wird geholfen, auch die Sanitäter gehen nach ihrem Schulabschluss gestärkt aus dem Sanitätsdienst hervor. Sie lernen während ihrer Tätigkeit Verantwortung zu übernehmen, indem sie eigenständig Entscheidungen treffen müssen. Darüber hinaus lernen sie den sensiblen Umgang mit Menschen während der Behandlungen und organisatorische Fähigkeiten wie zum Beispiel bei der Kontaktaufnahme mit den Erziehungsberechtigten.   

Als Fazit bleibt nur zu sagen: „Der Schulsanitätsdienst, eine gute Sache.“

 

Mareike Steffens